WiSe 2011/12
Eigenproduktion von Nota Bene e.V.

Inszenierung – Diana-Maria Heidemann
Dramaturie – Cäcilia Sauer
Choreographie – Tamara Bauer
Musikalische Leitung – Anna Ricke
Licht – Ronald Kropf

Premiere am 26. Januar 2012, Theaterraum der Universität Bayreuth

 

Die Welt des Amüsierbetriebs: Glamour, Schöne Mädchen, Tanz, Gesang, Alkohol und käufliche Liebe.
Dazwischen ein Dichter: Jung, talentiert, naiv. Und die große Liebe.
Das Musiktheaterstück „Paradise“ bedient sich dieser Klischees, die uns große Opern wie Giuseppe Verdis „La Traviata“ oder Musicals wie „Moulin Rouge“ bereits vorgelebt haben, aber ohne einfach zu glitzern.

Die Welt ist schlecht und gierig und das gilt besonders für jene, denen nichts zu Leben bleibt, als sich und ihren Körper zu verkaufen. Das gilt besonders für die Sängerinnen und Tänzerinnen des „Whitechapel’s Eden“ in London, deren Existenz am Abgrund steht. Der Saal bleibt leer, die Mädchen tanzen und singen nur noch für sich selbst und das nicht einmal besonders gut. Doch es naht die Rettung: Lord Blackwood, ein junger Adeliger aus wohlhabendem Hause, hat das bekannte Künstlertrio James, Jim und Jane engagiert um für das Eden und für seinen Star Elaine eine neue, bessere Show zu schreiben, die den gesamten Betrieb zum exklusiven Etablissement der Stadt machen soll. Doch alles kommt, wie es kommen muss: Der Dichter James verliebt sich ausgerechnet in die Blackwood bereits als Eigentum zugesprochene Elaine und sie sich auch in ihn. Die Szenerie dreht sich um Missverständnisse, Leidenschaft, Gewalt, blinde Liebe, Missgunst und Existenzängste bis alles auf die große Katastrophe hinaus läuft.

 

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