10885381_908522899171365_5662280634086684165_nWiSe 2014/15

Regie – Karlie Marie Wasser
Produktion und Regieassistenz – Robert Zeigermann
Ausstattung, Kostüm, Maske – Larissa Irle, Linda Wagner, Sarah Kern

Premiere am 09. Januar 2015, Theaterraum der Universität Bayreuth

 

 

„And all the world’s a stage and all the men and women merely players …“

Shakespeare. In der Schule zu schulmeisterlich behandelt, deshalb über- und fehlinterpretiert, verkörpert er für viele den Albtraum ihres vergangenen Englisch-LK’s.

Den Figuren des alten Meisters ein neues und ungewohntes Gesicht geben und dem Betrachter eine neue Sichtweise ermöglichen. Was der Zuschauer, der Einführunsszene – einer Diskussion über die Werke Shakespeares im Klassenzimmer – zufolge, nötig hat, macht den Großteil der Handlung aus.

Jede der auftretenden Figuren von Hamlet bis Julia versucht im zweiten Bild den schizophrenen Shakespeare und die anderen Figuren zu überzeugen, der entscheidendste, reinste und wichtigste Shakespeare-Stoff zu sein. Dieser Konflikt gipfelt darin, dass der missverstandene Autor in der Frage nach sich selbst hinter den von ihm erschaffenen Figuren verloren geht. So stellt sich die Frage nach der Identität Shakespeares, welche im abschließenden Bild – der Debatte, über die Urheberschaft Shakespeares, geführt von den in Frage kommenden Kandidaten selbst – des Stückes aufgegriffen wird.

 

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