PlakatSoSe 2014
Schauspiel mit Musik

Text, Musik und Inszenierung – Rafael Fuchs
Kostüm und Bühne – Katja Schneider
Dramaturgie – Tamara Yasmin Bauer
Film – Bastian Beißwenger

Premiere am 21. Mai 2014, Theaterraum der Universität Bayreuth

Beitrag zur CampusKulturWoche 2014 der Universität Bayreuth

Gefördert durch das Studentenwerk Oberfranken

 

Alles ist verbunden, jeder Ort des Multiversums, jeder Moment in der Geschichte, jede Kleinigkeit – alles steht in Zusammenhang miteinander und ist verbunden durch die große Esche Yggdrasil, den Weltenbaum, der die raumzeitlichen Verzweigungen unseres Multiversums darstellt.
Kann ein weit entfernt erscheinendes Schicksal, eine Geschichte aus längst vergangenen Tagen unser heutiges Handeln, unsere Entscheidungen beeinflussen?
Wir befinden uns in den Wäldern Germaniens im Jahre 9 n. Chr. Der junge cheruskische Fürstensohn Arminius befindet sich zwischen zwei Welten, die unversöhnlich aufeinanderprallen. Der römische Statthalter Varus plant eine weitere Provinz zu errichten und römisches Recht in Germanien zu etablieren. Doch Arminius, der in Roms Expansion noch die Vorteile von Handel, Fortschritt und Wohlstand sieht, entdeckt schließlich die Unvereinbarkeit der römischen Kultur mit der naturverbundenen, bodenständigen Lebensweise seiner germanischen Landsleute, deren Widerstand gegen die Fremdherrscher zunehmend wächst.
Arminius muss sich entscheiden und versucht doch auch persönlichen Nutzen aus dem Spannungsfeld zu ziehen. Als die Lage zu eskalieren droht, verschwören sich die Gegner Roms – doch auch das germanische Lager ist gespalten…
Der Widerstand der Germanen gegen die Fremdherrschaft wird schließlich zum Zeichen des Widerstandes der Menschen an sich, die sich aus der Unterdrückung durch eine herrschende, reiche Mehrheit befreien wollen.

 

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